Autorin / Leseprobe

Portrait

Katja Dederichs lebt in Köln und wurde auch dort geboren. Schon als Kind liebte sie es, in Büchern zu versinken und darüber hat sich mit den Jahren eine ganz eigene Leidenschaft entwickelt. Ihr Wunsch ist es, Menschen mit in die Geschichten zu nehmen. Ein Lächeln zaubern, eine Träne entlocken, einfach für einen Augenblick die Herzen höher schlagen lassen.

Viel Freude beim Lesen.

 

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Schottland 18. Jahrhundert: Die Macht des Druidenmeisters wächst und breitet sich bedrohlich in den Highlands aus. Das Ziel ist der Tod des letzten Feuerdruiden, bevor dieser seine Kräfte entdeckt und sich gegen das Dunkel stellen kann.
Schottland 21. Jahrhundert: Glücklich über ihren Urlaub, nimmt Kathy an einem traditionellen Fest teil. Es ist Samhain. Alles ist perfekt und könnte nicht schöner sein, bis plötzlich aus dem aufziehenden Nebel ein hünenhafter Highlander mit grün glimmenden Augen vor ihr auftaucht. Einige Zeit später, erwacht sie in einem fremden Bett, in einem unbekannten Zimmer.

Mit der emanzipierten Art einer modernen Frau stellt sich Kathy den Herausforderungen des 18. Jahrhunderts und denen Aidans. Ob sie jedoch dem scheinbar unausweichlichem Schicksal gewachsen ist, wird sich herausstellen müssen.

 

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Durch den Tod ihrer Eltern verliert Emilia sämtlichen Bezug zu ihrer bisherigen Heimatstadt. Sie verlagert ihren Lebensmittelpunkt nach Edinburgh und beginnt dort mit einem Medizinstudium.
Nur kurze Zeit darauf, erschüttert ein grausamer Mord die Stadt.
Seit Emilia in Edinburgh lebt, wird sie kaum mehr das Gefühl los, beobachtet zu werden. Selbst nachts gewinnt sie den Eindruck, bis sie eines Abends urplötzlich eine angsteinflößende Gestalt vor ihrem Schlafzimmerfenster entdeckt. Ein riesiger Schatten, mit enormen Flügeln stürzt sich von dem Fenstersims des dritten Stockes, als es sich entdeckt sieht. Nach eben dieser Nacht findet die Polizei eine weitere Frauenleiche und eine Serie von brutalen Morden hält von da an Edinburgh in Atem.
Ist es der Mörder, der in der Dunkelheit auf sie lauert?

 

 

Leseprobe zum Gargoyle

Regungslos stand er da und sah hinunter auf die menschenleeren Straßen. Endlich schwieg die Stadt und der Tumult des Tages geriet gänzlich in Vergessenheit. Nur hier und da trug der Wind ein gedämpftes Geräusch heran, welches aus irgendeinem entlegenen Pub zu kommen schien. Cameron mochte solche Nächte, in denen es fast friedlich und die Straßen wie leer gefegt waren. Nur dann gab es für ihn die Möglichkeit, sich frei zu bewegen. Unerkannt, im Schutz der Nacht.  Ohne Aufsehen zu erregen.

Seufzend ließ er sich nieder und setzte sich an den Rand des oberen Kirchturms. Seine Beine ließ er hinunter baumeln, streckte nur kurz die Knie durch, um seine Gliedmaßen anzuspannen, nur um sie anschließend wieder locker hängen zu lassen. Versteinert, einer Statue gleich, hockte er auf dem schmalen Mauervorsprung. Nur die Bewegungen seiner Haare im Wind, zeugten davon, dass es ein Wesen aus Fleisch und Blut war und  nicht nur eine steinerne Statue. Es war der letzte Abend, die letzte Nacht, in der er die sanfte Ruhe über Glasgow bewundern konnte. Er hatte die Stadt ins Herz geschlossen, wenngleich sie bei Weitem keine sonderlich schöne Stadt war. Zuviel Industrie, zu viele Menschen und oftmals wurde gleichgültig modernes Neues neben traditionellen Altem gebaut. Es ließ das Alte nahezu untergehen im Prunk der Moderne. Aber und das war es, was ihn hatte so lange in Glasgow verweilen lassen, er liebte die Lichter der Nacht. Es ergab einen so wundervollen Lichterschein, dass es ihm, sofern es ihm  möglich gewesen wäre, beinahe warm ums Herz wurde. Am Glanz der Nacht labte er sich und genoss die Einsamkeit.

Unvorsichtig geworden, in seinem Drang ungestümer Jugend, hätte man ihn beinahe entdeckt. Es wurde Zeit. Er musste weiter. Er hielt sich ohnehin schon viel zu lange an diesem Ort auf. Normalerweise und so war es bereits zur peinlichen Regelmäßigkeit geworden, blieb er nirgends länger als zehn, vielleicht fünfzehn Jahre. So war es eben zu offensichtlich, wenn jemand niemals alterte.